Weitere Informationen zur Landwirtschaft in Hembsen

In verschiedene Stellen finden sich Informationen zur Landwirtschaft. Für Hembsen ist das Heimatbuch Hembsen von Josef Potthast von 2002 die Grundlage.Die Fotos sind diesem Buch entnommen. Sie sind dort aber sehr klein und in den Text eingebunden, so dass sie nicht richtung zur Wikung kommen können.  
Hier ist der genaue Buchtitel zu finden. 

 

hembsen gut robrecht 2012102020  

Wohnhaus Gut Robrecht, später Schimmelfeder, Kirchstr. 18

Der Hof war ursprünglich gehörte den von Haxthausen (Abbenburg). Im 19. Jh. war die Familie Büttner Eigentümer bzw. Pächter. Bei dem Hofverkauf von 1894 ging der Resthof mit über 50 ha und den Gebäuden an Landwirt Peter Robrecht. 

Das Fachwerkhaus, erbaut 1826, wurde 1990 ca. abgerissen. Der Hof wurde durch Heinrich Schimmelfer aus Beller (Einheirat um 1955) auf Eigenjagdgröße (75 ha) erweitert und bis um 1985 eigenständig geführt. Danach verpachtet und ca. 2015 erworben durch Michael Meyer, Brakel. 

Buch Potthast, S. 20

hembsen pape 2012102020  

Hof Potthof oder Ammanshof, Lange Straße 39

Der Hof war seit  1800 ca. im Besitz der Familie Held. vorher gehörte er einem Jörg Friedrich Husemann, der Amtmann auf Schloss Hinnenburg war. 
Heinrich Pape (1941-2019) aus Muddenhagen erwarb den Hof  1967. Der Hof entwickelte sich zum Ackerbaubetrieb mit Lohnunternehmen. Heiner Pape und Familie betreiben ein großes Lohnunternehmen. 

Buch Potthast, S. 20

     
 hembsen groppe 2012102020  

 Hof Groppe, ca. 1920
Am Graben 1, Inschrift "Erbaut 1797"

Das Gebäude zeigt den niederdeutschen Fachwerkhof mit großer Einfahrt, dahinter die große Deele mit Wohnung links und recht. Dahiner der Wirtschaftsteil mit den Tieren, alles unter einem Dach.   

Buch Potthast, S. 60 

     
 hembsen wiite 2012102020  

 Hof Witte (Foto 1912)

Der Hof stand hier in der Langen Straße und musste dem Straßenausbau der Durchgangsstraße weichen.  

Buch Potthast S. 28

 hembsen koch 2012102020  

 Der Wildhäuser Hof auf der Höhe vor dem Modexer Wald gehörte früher zu Hembsen. Der gut 3 km lange Weg wurde im Lauf der Zeit erst ausgebaut. Für die Kinders cdes Hofes war er täglicher Schulweg. 

Johann Koch (aus Brakel) erwarb 1895 die Fläche von 75 ha des Gutes Robrecht zum Bau einer Hofstelle. Hier der Blick von Süden, von Hembsen aus. Der Weg ist heute Privatweg. 

Johann Koch, gleichzeitig Windrad-Pionier, starb 1998. Der Wildhäuser Hof wird seit ca. 1990 von Tochter Brigitte Fehring (früher Eissen) bewirtschaftet und früh auf Bio umgestellt. Seit 2011 ist die Hofanlage wieder ständig bewohnt durch Anna Spohie Meyer-Fehring, die hier mit Schweinen und Legehennen die Bio-Landwirtschaft betreibt. 

Buch Potthast S. 20 

 hembsen großbrand 190313102020  

 Beim Großbrand vom 23. April 1906 werden 5 Häuser komplett zerstört, darunter der Hof von Heinricht Robrecht Bornstraße. 

Zwei Herren, Alois Rode (Schuhumacher in Hembsen) und der Sachverständig der Provinzial Münster begutachten den Schaden. 
 

 

 hembsen gunst hofanlage 312102020  

 Das Gut Hembsen, früher Gunst, dann von Kempski

Das Gut war ursprünlich im  Besitz der Grafen Asseburg in Brakel. Um 1800 gelangte es in den Besitz der Patrizierfamilie Flörken aus Brakel. 1833 begann die Aera Gunst (ursprünglich aus Fritzlar). Der Name Gunst stirbt aus mit dem Tod des Nachkommen Harald im Zweiten Weltkrieg. Valerie Gunst wird Eigentümerin, sie heiratet später Jürgen von Kempski. Das Gut wird durch Inspektoren geleitet, zuletzt durch Wolf Sebottendorf. Ab 1972 werden alle Flächen an die Siedlungsgesellschaft verkauft zum Bau der gorßen Ortsumgehung der B 64. 2016 erwirbt die Kultursftiftung Schröder (Konsul Schröder) in Neuenheerse den Wald und das Anwesen. Hier weitere Informationen auf der Webseite Brakel-argar.

 Buch Potthast, S.70

 hembsen auktion hartm 12102020  

 Verkauf "wegen Aufgabe der Oekonomie" Gut Hartmann 1893
(Brakeler Anzeiger)


Franz Klöpper wurde 1805 Eigentümer. Es folgte Franz Eduard Scheffer-Boichorst und zuletzt Familie Hartmann. Er Hof brannte wenig später ab. Neuer Eigentümer der Gebäude war Peter Robrecht, der ein Jahr später das Gut Büttner übernahm. 

Buch Potthast, S. 300

hembsen auktion büttner 12102020  

 Aukton Pächter Büttner verkauft Inventar des Gutes Büttner (früher von Kanne) 1894
(Brakeler Anzeiger) 

Duch Kauf wird Peter Robrecht (Hembsen) neuer Eigentümer. Der Hof wird Gut Robrecht, später Schimmelfeder.  

Buch Potthast S. 300