Der Klimawandel und seine Auswirkungen auf die Landwirtschaft ist einen neues Kapitel in der Landwirtchaft. Seit den 1990-er Jahren und verstärkt im noch jungen 21. Jahrhundert hat sich etwas verändert, global und lokal. Die Landwirtschaft ist unmittelbar davon betroffen und will auf Wetterextreme besser vorbereitet sein.

Einige Blickpunkte trage ich hier zusammen.

 

Aus dem Newsletter des Bioland-Hofes Engemann (01/2017), der im Bereich "Obst und Gemüsehandel und Anbau" stärker betroffen ist von den Wetterunbilden in den einzelnen Jahren:

Steigende Durchschnittstemperaturen, lange Trockenperioden, Überschwemmungen – der Klimawandel ist auch in Deutschland bereits Realität und erschwert zunehmend die Voraussetzungen für die Landwirtschaft. Durch zu warme Winter, zu lange Trockenperioden und extreme Niederschläge wird gerade der Anbau von Obst und Gemüse immer schwieriger, aber auch der Ackerbau wird von diesen Bedingungen beeinflusst. 

In diesem Jahr (2016) hatten wir bei uns in der Region einen sehr trockenen Spätsommer und Herbst. Dadurch wurde die Ernte von Kohlgemüse sehr stark beeinträchtigt: Es wurden längst nicht die Mengen an Blumenkohl, Broccoli und Co. geerntet, wie erwartet. Ein weiteres Beispiel ist die Möhre. Eigentlich rechnet man damit, dass ca. 80 – 90 % der Aussaat aufgehen. In diesem Jahr waren es lediglich 50 – 60 %.