Die Flurkarte dient der Darstellung aller Grund- und Flurstücke. Zusammen mit der Schätzungskarte ist sie Bestandteil des Liegenschaftskatasters und regelt das Eigentum an Grund und Boden. Darauf basiert die Grundstücksbesteuerung.

Bei uns bekamen alle Gemeinden das "Urkataster" durch die Preußen ab 1811. Das Verfahren dauerte meist bis 1830 und später. Darin waren auch die Gemeinheitsteilungen enthalten und sie wurde Grundlage für die Ablösung von Grunddienstbarkeiten im Rahmen der Separation.

Grundlage war eine Dreiecksvermessung der Gegend und die Darstellung im Maßstab von 1:2.500.

Heute ist das analoge Kartenwerk durch die digitale Automatische Liegenschaftskarte abgelöst.