Bückeburg: Reichserntedankfeste 1933-37

Das Erntedankfest in Bückeburg war neben Reichsparteitagen in Nürnberg eine zentrale Großveranstaltung im großdeutschen Reich. Bis zu einer Million Besucher pilgerten auf ein mittleres Plateau oberhalb der Weser im September und jubelten dem Führer zu und ließen sich durch die perfekt insznierte Schau beeindrucken. Wegen der Nähe und den vorhandenen Zugverbindungen machten sich viele Besucher – nicht nur die Funktionäre- auch aus dem Kreis Höxter auf den Weg in den Kreis Schamburg nördlich von Hameln.  

Das Fest hob die Bedeutung des Bauernstandes für die Zukunft hervorhervor. Es war Einstimmung war eine einzigartige Machtdemonstration und bereitete dem Menschen auf einen kommenden Krieg, sagen die Historiker. Adolf Hitler sprach jeweils eine Stunde. In den Jahren um 2019 wird um die Zukunft des Freigeländes diskutiert und es soll der „Dokumentations- und Lernort Bückeburg“ werden.

Literatur