Zahlen für Schlesien und andere Gebiete

 

Den Warburger Akten konnte Walter Jürgens diese Zahlen entnehmen:

 

1926 26 Familien

1927 40 Familien, einige auf eigenen Faust unterwegs

1928 59 Familien für Niederschlesien

1929 69 Familien für Ober- und Niederschlesien

1933 71 Bewerber

1936 vorläufiges Ende der Siedlungstätigkeit

 

Zusammenstellung Schlesien 1926-36

 

Oberschlesien 195 Siedler aus 33 Orten
Niederschlesien 43 Siedler aus 18 Orten

 

In der Liste mit 21 Personen aus anderen Orten (nicht Warburg) befinden sich 9 Namen aus dem Altkreis Höxter: Eikermann (Bruchhausen), Mürmann, Spiekmann (Reelsen), Nutt A. und H. (Tietelsen), Ostermann (Brenkhausen), Sanders (Jakobsberg), Spieker (Beverungen), Wieners (Dalhausen), Zuwehne (Ottbergen).

 

Zusammenstellung Warburger Siedler in anderen Gebieten

 

Mecklenburg 16 Siedler aus 10 Orten
Ostpreußen 6 Siedler aus 4 Orten
Westpreußen 5 Siedler aus 5 Orten
Brandenburg 4 Siedler aus 2 Orten
Sachsen 2 Siedler aus Hohenwepel

 

Das ergibt sage und schreibe insgesamt 420 Siedler in 10 Jahren! Zusammen mit den 100 Siedlern in der Provinz Posen sind es über 500 Familien, die sich auf die große Reise gemacht haben. Die Hoffnung endete für die meisten jäh mit dem Einmarsch der Roten Armee 1945.

   

Sie kamen laut Register aus 29 Orten. Über 20 Siedlern verließen jeweils diese Orte: Natzungen, Borgholz, Großeneder, Borgentreich, Germete, Körbecke, Manrode, Natingen.

 

Spitzenreiter bei den Namen sind: Aufenanger, Derenthal, Dierkes, Fehring, Fuest, Gievers, Ischen, Kiene, Klenke, Knoke, Kröger, Menne, Mikus (11), Müller, Nolte (10), Nutt, Richter, Robrecht, Rose (9), Tewes, Wiegartz (10).