Ferdinand von Spiegel

Rheder, Nethetalstr. 10, 33034 Brakel

Zur Baugeschichte

Rheder ist ein alter Rittersitz.

1716 wird die dreiflügelige Vorburg erbaut. Eckpavillons begrenzen die lange Straßenfront. Die Pläne stammen aus der bekannten Baumeisterfamilie Pictorius aus Münster.

1750 wird das Barockschloss erbaut. Es ist repäsentativ mit einer Freitreppe zum Hof hin versehen. Die Innenausstattung ist Rokkoko. Es gibt das barocke Treppenhaus, ein Chinesenzimmer mit Tapete von 1770. Der Festsaal hat eine Höhe von fünfeinhalb Metern.

 

Zur Familie

Die Familie Graf von Mengersen stellte drei Fürstbischöfe des Hochstifts Paderborn. 1873 stibt der als Dichtergraf bekannte Bruno von Mengersen Dichtergraf. Danach geht Schloss Rehder an die Familie von Spiegel zu Peckelsheim.

Eine bekannte Persönlichkeit war auch Adolf von Mengersen (-1956). Er war Rittmeister im Husarenregiment und zeitlebens ein Original, der stets militärisch korrekt grüßte.

 

Raban v. Mengersen adoptiert Sohn von Schwester Maria verh. v. Spiegel in Helmern

Raban und Frau Paula von Mengersen führen den Betrieb bis 1979. Dann folgt der in Amelunxen geborene Elmar Freiherr von Spiegel (1939-2014). Sohn Ferdinand, 1989 geboren, ist der erste männliche  Nachfolger in Schloss Rheder seit 170 Jahren.

 

Das Schloss beherbergt weitere Einrichtungen

  • Grablege von 1956 (im Park)
  • Das 2003 eröffnete Husarenmuseum erinnert an die Militärzeit des Rittmeisters Adolf von Spiegel (1898-1956) im Husarenregiment.
  • Schlosskapelle. Hier kann geheiratet werden.
  • Weidenpalais. 2012 angelegt im Rahmen des Projekts "Erlesene Natur" des Kulturlandkreises Höxter. Vgl. Darstellung auf der Internetseite des Schlosses Rheder: "Weidenpalais im Nethetal".
  • Barockgarten, gestaltet  von Pastor Schink ab 2012. Vgl. dazu Artikel in der NW v. 29.12.2016: "Ein Garten als religiöse Ausdrucksform".