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Die Scheuen an der K 18 im Temmengrund, von oberhalb aus gesehen. Aquarell Timmermann ca. 1985 

 An der K18, der Straße nach Modexen und Bosseborn, stehen gleich nach dem Ortsausgang einige Scheunen. Sie wurden ab 1925 bis ca. 1955 hier errichtet, um Platz zu gewinnen für Futter und Maschinen, was in der engen Ortslage von Brakel immer schwierig war. Die Gebäude wurden auf einer städtischen Fläche errichtet, am Anstieg zum Schüttberg. Hier befanden sich auf beiden Seiten mehrere kleine Steinbrüche und als ehemalige kleine Bauernschaft ist die Lage ebenfalls bekannt. Auf der rechten Seite ist Parensens Wäldchen gelegen, auf der linken Seite war ursprünglich Heideland am Steilhang, der später aufgeforstet wurde. Die mittelgroßen Scheunen sind teils ganz auf Holz, teils gemauert mit Ziegelsteinen und Mauern errichtet. 

Das sind die fünf (von unten aus gesehen)

auf der rechten Seite

  • Rissing
  • Nahen dahinter. Dann
  • Koch (Scheune und Schuppen)
  • Wiesemann und links

und links 

  • Nahen (zwei Scheunen, wobei die vordere ehemals Scheune zu Elbracht-Hülseweh, Am Thy, gehörte und die hintere eine Umsetzung der Scheue Knüdeler vom Friedhof ist). Der Torbogen von dort ziert das Gasthaus Zur Meierei (Elbracht-Hülseweh): "Gottes Segen, komm ins Haus / Wir stellen es in Gottes Hand / Der wolle abwenden Feuer und Brand. Heinrich Müller und Clara Franzen am 13. Juli 1778".   

Die Scheunen werden bis heute genutzt, in Ordnung gehalten und sind auch nebenbei Sonderstandorte für die Tier- und Pflanzenwelt.  

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 Vier auf einen Streich, von oben aus gesehen: Im Vordergrund (v. li.) Koch, Wiesemann, dahinter Thiele und Rissing   

Scheunen Thiele und Rissing. darüber Wohnhäuser Galgenberg(Fotos 2018-02) 

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Tafel mit Erbauern und Jahr (Wiesemann)    Die beiden Scheunen linke Seite (Nahen)