Maiszünzler auf dem Vormarsch (2012)

Jedes Jahr dringt der Maiszünzler einige Kilometer weiter nach Norden vor. 2008 wird er erstmals im Kreis Warendorf entdeckt. Im Kreis Höxter seit 2010 und seitdem kommen neue Befallsherde hinzu.


Der Maiszünzler ist ein tierischer Schädling: Der kleine Schmetterling fliegt im Juni/Juli in die Felder, legt Eier ab. Die Larven bohren sich dann in die Stängel, der hohl wird und abknickt.


Wichtigste Maßnahme ist ein tiefes Abschlegeln der Stoppelreste.  Auch 10 cm lange Stücke sollten zerschlissen werden. Die Geräte für Stoppelzerkleinerung sind alle nicht optimal. Auch Unterflurhäcksler nicht.

In feuchten Erntejahren baut sich die Pilzkrankheit Fusarium im Mais auf, die dann bei der Folgefrucht Winterweizen zu erheblichen Befallsdruck führt.

 

Literatur

  • Ein Schmetterling auf dem Vormarsch. Jedes Jahr einnige Kilometer weiter ...  In: Wochenblatt Nr. 45/2012 (Ursula Furth, Landwirtschaftskammer NRW)