Zu den Agrarreformen des 19. Jh.
Die preußischen Agrarreformen bringen die Ablösung der Pflichten und Dienst durch Geldzahlungen. Die Bauern werden durch die Emanzipation 1803 Eigentümer und verkaufen teilweise Land und nehmen Kredite auf, Kassen und Genossenschaften entstehen erst um 1850. Erst ab dieser Zeit finden die Separationen der alten Gemeinflächen statt, Meliorationen und Wegebau werden durchgeführt. Neue Erkenntnis auf den Gebieten der Dünung, Züchtung und Fütterung werden durchgeführt. 1853 bekommt Warburg die Eisenbahn. Der landw. Kreisverein (1838) und die Landwirtschaftsschule (1885) bringen den Fortschritt mit sich.

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