st brakel grabedurchfluss rohr 2016(Foto: Stadt Brakel)

Die Bodenbearbeitung heute geschieht mit viel PS und großen Arbeitsbreiten. Da werden auch schon einmal Ränder und Bankette umgepflügt. Während der Kreis Höxter seine Kreisstraßen im Visier hatte, informiert die Stadt Brakel im September 2016
  über die das Problem Wegeseitengräben:

1. Der Anlieger muss die Durchlässe bei Feldauffahrten selbst freihalten. Dazu ist der Anlieger nach § 18 Straßen- und Wegegesetz NRW verpflichtet. Das ist eine recht aufwändige Arbeit, denn Spülgeräte sind teuer. Deshalb ist eine laufende Kontrolle besser als das lange Warten bis nichts mehr geht. 

2. Weiterhin sei zu den Gräben „ein Pflugschar Abstand zur Grabenkante“ einzuhalten, schreibt die Stadt. Das sind also 50 cm zur Böschungskante. Damit wird die Verlandung der Gräbern deutlich hinaus gezögert. Das spart Unterhaltungskosten und dient der Umwelt. 

Hier zu dem Originalartikel v. 29.09.2016