"Viele Tierhalter steigen aus",


so betitelt das Wochenblatt 26/2016 den Bericht über die Ergebnisse der Viehzählung vom Mai 2016 im Vergleich zum Mai 2015 (12 Monate).

Neben den Tierzahlen wird auch die Zahl der Halter registriert.

Danach ergibt eine "alarmierende" Größenodnung des Strukturwandels innerhalb eines Jahres bei den tierhaltenden Betrieben:

  • Schweinehalter    5,4 % weniger Halter, Durchschnittsbestand 960 Tiere

  • Sauenhalter        9,8 % weniger Halter, Durchschnittsbestand 200 Sauen

  • Milchviehhalter    4,6 % weniger Halter, Durchschnittsbestand 67 Kühe (Regierungsbezirk Detmold = 52 Kühe)

2010 waren es noch 48 Kühe. In den Hochburgen der Milchviehhaltung (Kreise Kleve, Wesel und Borken) stehen durchschnittlich über 100 Tiere in den Ställen. 19 Spezialbetriebe haben 2016 jeweils bereits über 500 Tiere.


Hier geht es zum Bericht des Statistischen Bundesamtes (Destatis)



Im Schlusskommentar des Wochenblattartikels heißt es:


"Die Baugesetzgebung lässt für Schweinehalter kaum noch Entwicklungsmöglichkeiten zu, aber auch in der Milchviehhaltung sind in zunehmenden Maße Umwelt- und Tierschutzauflagen zu erfüllen. Der Strukturwandel in der Milchvieh- und Schweinehaltung wird sich verschärfen."

Beihilfe zur Verringerung der Milcherzeugung 2016

Bei der  Reduktionsmenge wird ein 3-Monatszeitraum 2016 mit dem von 2015 verglichen.  

Die EU-Förderung bringt in einer ersten Phase 2016 folgendes Ergebnis:

Im Kreis Höxter sind es 36 Betriebe und sie bringen es auf eine Reduktionsmenge 684.662 kg Milch.
Zum Vergleich: Im Kreis PB sind es 31 Betriebe mit 484.974 kg.