Mit der Talfahrt der Erzeugerpreise ab 2015, der Überproduktion in einigen Sparten und der verstärkten Weltmarktabhängigkeit sinken die Einkommen der Betriebe. Beispielhaft ist das Wegbrechen eines kostendeckenden Michlpreises. Ein normaler Milchviehbetrieb verliert trotz Arbeit und Melken täglich 150-200 Euro.

Eine Fluktuation der Preise gab es immer, aber solche ein langes Tief zehrt an der Substanz. Pachten müssen bezahlt werden, Aussaaten vorfinanziert, Versicherungen laufen weiter, die Lebenshaltung ist teuer. Immer mehr Betriebe geraten in finanzielle Schwierigkeiten. 

2016 (Dez.) Der Bauernverband macht sich Sorgen. Im vergangenen Jahr haben 5 % der Betriebe aufgehört. Normal seinen 2 bis 3 % wie in den vergangenen 20 Jahren. "Wir sind am Rande eines Strukturbruchs", sagt Präsident Ruckwied.

In dieser Situation gibt es immer wieder Meldungen, die einen regelrechten Strukturbruch befürchten.

Davon sind einige hier aufgeführt.

Hier: Feldtag Fendt 2016 abgesagt

Hier: Viehzählung 2016

Hier: Finanzcheck-Hotline