Das Schmiedehandwerk hat in Brakel lange Tradition. Daran erinnert ein Motivwagen beim Stadtjubiläum 1929 der Brakeler Schmiede-Innung.

"Betriebe der Landtechnik hatten eine lange Tradition in Brakel. Auffällig ist, dass alle ihren Sitz in der Warburger Straße hatten", schreibt Berhard Junker in seinem Beitrag zum Jubiläumsbuch der Volksbank Brakel 1998.

 

Franz Thöne bis 1983

 

Theodor Welling 1891-1964. Weiterführung durch Fa. Burre aus Lemgo, dann ab 1972 Fischer & Butz. Verlagerung in die industriestraße 1978, Schließung 1994.

 

Franz Kleine. Die Firma aus Salzkotten eröffnet 1956 in der Warburger Str. 2 eine Filiale. 1961 folgte die Umsiedlung in die neuen Betriebsgebäude etwas weiter unten in der Warburger Straße ("auf der Bordfeldschen Wiese am Siekbach"). 1990 endet die Ära Kleine in Brakel. Das Gelände wird seitdem von Fa. Breker als Autowerkstatt genutzt.

 

Die Westfälische Centralgenossenschaft betrieb von 1965 bis 1970 den Verkauf und die Reparatur von Landmaschinen auf dem Kornhausgelände.


2017 eröffnet die Agravis-Technik Brakel im Gewerbegebiet Brakel West/Rieseler Feld. Hier werden zwei belobigte "Land- und Baumaschinenmechatroniker" arbeiten, die Brüder Tobias und Stefan Schmeinck aus Hembsen, die in ihren Jahrgängen Jahrgangsbeste in Westfalen geworden sind (2014 und 2016). 

In der heutigen Berufsbeschreibung von Land- und Baumaschinenmechatronikern steht, dass es nach wie natürlich auf eine fundierte metalltechnische Ausbildung ankommt, dass ein Werkstück muss gefertigt werden, Wartungsarbeiten durchgeführt und Kundengespräche durchgeführen sind. Besonders wichtig seinen Kenntnisse der Steuerungstechnik, wie sie in modernen Maschinen verwendet werden. Der Laptop sei eines der wichtigsten Arbeitsmittel, heißt es da, zur Diagnose und Fehlersuche auf dem Feld oder auf der Baustelle.